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Médoc – eines der schönsten Weingebiete Frankreichs

Das komplette Gebiet Médoc überstreckt sich über 16.500 Hektar und acht Appellationen. Dieses liegt geographisch am linken Ufer der Girondemündung und teilt sich in zwei subregionale (Médoc, Haut Médoc) und sechs kommunale (Saint-Estèphe, Paulliac, Sanit-Julien, Moulis-en-Médoc, Listrac-Médoc) Appellationen auf. Wenn man über Médoc Weine spricht, muss man den Unterschied beachten, dass es Weine aus dem Médoc (aus einer der genannten Appellationen) und Weine der AOC Médoc (der größten Appellation innerhalb des Médocs) gibt. Diese Weinregion in Frankreich zeichnet sich durch Sedimentböden, gemäßigtes Klima, mit zusätzlicher wärme, feucht und regelmäßigem Sonnenschein, sowie ständig wehendem Wind aus. Die Luftzirkulation schützt die Reben vor Frühlingsfrost und Krankheiten. Die Lage des Médoc ist zusätzlich einzigartig, da diese zwischen zwei Gewässern (Atlantik und Gironde) liegt.

Im Médoc sind sechs verschiedene Rebsorten anerkannt. Die meist verwendetste mit Abstand ist Cabernet Sauvignon. Diese passt perfekt für die Gegebenheiten vor Ort und sorgt speziell für Weine mit Finesse, ausgeprägtem Bouquet und guter Lagerfähigkeit. An zweiter Stelle folgt Merlot. Diese Rebsorte sorgt für die Frische und rundet den Wein ab und verleiht ihm eine gewisse Fruchtigkeit. Diese Rebsorte ist jedoch deutlich weniger lagerfähig, als Cabernet Sauvignon. Wenn als bei einem Wein und aus dem Médoc Merlot die dominierende Rebsorte ist, lässt dies darauf schließen, dass der Wein wahrscheinlich jung getrunken werden kann. Ansonsten finden sich noch drei weitere Rebsorte in diesem Gebiet, die jedoch eher weniger verwendet werden. Diese sind Cabernet Franc, welche für helle, leuchtende Farbe sorgt und ein reichhaltiges Bouquet bietet. Petit Verdot hat ebenfalls einen Einfluss auf die Farbe, zusätzlich auf den Alkoholgehalt, die Dynamik und bietet eine leichte Säure. Die beiden Sorten Malbec und Carmenere sind reine Ergänzungssorten, die aber bei einigen Weinen für zusätzliche Vielfalt und Qualität sorgen können. Durch den Mix der unterschiedlichen Rebsorten wird eine geschmackliche Ausgewogenheit geschaffen. Die Dosierung der einzelnen Sorten hat einen hohen Einfluss auf das weitere Entwicklungspotenzial und insbesondere auch in die Qualität. Besitzt ein Wein beispielsweise einen hohen Anteil an CS ist eher zur Reifung ausgelegt, als wenn Merlot die prägende Rebsorte wäre. Diese steht für Weine die bereits in jüngeren Jahren getrunken werden können. So haben sich im Laufe der Jahre und Erfahrungen allgemeine önologische Vorschriften und Weinbereitungsverfahren etabliert. Abberren und Entrappen sind obligatiorisch. Ein Unterschied hierbei im Gegensatz zur herkömmlichen Verarbeitung ist die sogenannte Parzellenselektion. Hierbei wird die Ernte einer einzelnen Parzelle und nur einer Rebsorte in einen Tank gefüllt und die Entwicklung des Weins beobachtet. Diese strenge Trennung der einzelnen Trauben und Parzellen ermöglicht es den Winzer die Qualitätsunterschiede sehr genau zu beobachten, nachvollziehen und für zukünftige Jahrgänge gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Die sogenannte Assemblage erfolgt erst später. Die nächsten Schritte beschäftigen sich mit dem Mostverlauf und dem sogenannten Presswein. Hierbei wird nach der Gärung der Wein abgestochen und kann abfließen, so dass feste Elemente im Tank zurückbleiben – der sogenannte Trester. Nach der Entnahme des Mostverlaufs aus dem Tank, wird dieser gepresst und die Tannine von diesem zu trennen. Diese werden in unterschiedlichen Mengen dem Mostverlauf beigemischt um das optimale Endergebnis zu erhalten. Eine finale Gärung der Weine entsteht kurz vor der Assemblage. Diese ist besonders im Médoc unerlässlich, da die bekanntlich hohe Qualität nur durch Mischung der verschiedenen Rebsorten entsteht. Hierbei sind vor allem Kellermeister und Önologen verantwortlich und versuchen das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Wenn Sie nun Neugierig geworden sind und Spitzenweine aus dem Médoc selbst verkosten möchten, werden Sie definitiv bei uns fündig. Unter anderem mit dem Landon 2008, der durch seine Reife und den Barrique-Ausbau ein klassischer Vertreter aus diesem Gebiet ist. Liebhaber von Gerbstoffen und Tanninen werden bei VILLEGEORGES 2009 deutlich auf ihre Kosten kommen. Noch eine Stufe darüber stehen aber die Weine von Chateau Rollan de by, insbesondere der Jahrgang 2006 besitzt einen besonders hohen Fruchtanteil und im Nachhall kommen alle Eigenschaften, die das Médoc auszeichnet, noch einmal deutlich und langhaltend zum Vorschein. Egal wie Sie sich jedoch entscheiden, mit einem Wein aus dieser Region Frankreichs, erhalten Sie bei uns immer ausgezeichnete Qualität.